Immer wieder kommt es zu schweren Verkehrsunfällen, weil sich Fußgänger oder Radfahrer im „Toten Winkel“ befinden und deshalb nicht gesehen werden.
Häufig betroffen sind Schulkinder, die auf dem Schul- oder Freizeitweg, aufgrund ihrer geringen Größe und dem geringen Gefahrenbewusstsein verunglücken. Um den Viertklässler der Grundschule am Regen diese Gefahr bewusst zu machen, kam eine Mitarbeiterin des ADAC Nordbayern Ende März im Rahmen der Aktion „Toter Winkel – Todes Winkel“ nach Miltach. Neben einem Feuerwehrauto breitete die ADAC-Mitarbeiterin eine große dreieckige Folie aus, auf der alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse Platz fanden und so im „Toten Winkel“ aus dem Blickfeld des Fahrers verschwanden. Davon konnten sich alle Kinder selbst überzeugen, indem sie auf dem Fahrersitz platznahmen. Auch der „Tote Winkel“ vor und hinter dem Fahrzeug wurde demonstriert und erprobt. Außerdem wurde den Schülerinnen und Schülern erklärt, wie sie erkenne, dass sie sich im „Toten Winkel“ befinde und wie sie sich verhalten müssen, um von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden.